Sony ruht sich aus: Neues Call of Duty kommt nicht auf PlayStation?

Microsoft und das US-amerikanische Federal Trade Committee (FTC) führten eine neue Diskussion über die versuchte Übernahme von Activision-Blizzard für 69 Milliarden US-Dollar. Während des Treffens wurden die Aussagen von Sonys PlayStation-Chef Jim Ryan geteilt. Er sagte, dass, wenn die Vereinbarung zwischen Microsoft und Activision abgeschlossen sei, die Informationen über neue PlayStation-Konsolen nicht an Activision weitergegeben würden.

Sony betont PlayStation gegen Microsoft-Activision-Deal

Es gibt bemerkenswerte Aussagen in Jim Ryans Erklärung gegen die FTC im April. Er berichtete, dass Sony nicht mit Activision-Blizzard zusammenarbeiten müsse, das von Microsoft übernommen wurde. Aus diesem Grund sagte er, dass neue Konsolen wie die PlayStation 6 ihre Informationen möglicherweise nicht an den Spielegiganten weitergeben dürften.

Sony behauptet, dass Microsoft im Falle eines Verkaufs von Activision Zugriff auf das PlayStation-Entwicklungskit erhalten wird. Zu diesem Thema formulierte Jim Ryan: „Wir können nicht das Risiko eingehen, dass ein Unternehmen im Besitz eines direkten Konkurrenten Zugriff auf diese Informationen erhält.“

In einem früheren Bericht diskutierte die FTC die Übernahme des Minecraft-Entwicklers Mojang durch Microsoft. Ryan argumentierte, dass es auch hinsichtlich Mojang Präzedenzfallbedenken gegeben habe, Microsoft jedoch keinerlei Maßnahmen ergriffen habe. Er sagte, der 69-Milliarden-Dollar-Deal mit Activision würde die Sache nur noch komplizierter machen.

Sony behauptete außerdem, dass die PlayStation-Leistung von Call of Duty absichtlich eingeschränkt werden könnte. Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard, beschrieb das Verhalten von Sony als „enttäuschend“ und erklärte, dass sie PS-Spielern das beste Erlebnis bieten würden.

Die FTC wird ihre Entscheidung am 18. Juli nach einem Treffen mit Microsoft bekannt geben. In diesem Prozess werden viele Menschen Gehör finden, darunter auch Microsoft-CEO Satya Nadella.

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