Singapur wird Milliarden für Unterseekabel ausgeben

Der neue Digital Relationship Plan, der von der Ministerin für Konnektivität und Information Singapurs, Josephine Teo, angekündigt wurde, ist ein Abschlussprojekt, das die digitale Konnektivitätsinfrastruktur des Landes im nächsten Jahrzehnt neu gestalten wird. Teo sagte, dass Singapur bis 2033 die Zahl der Unterseekabel-Entladeanlagen verdoppeln werde, um die Beziehungen zwischen Asien und dem Rest der Welt zu verbessern.

Dank 25 Unterseekabeln und drei vom Land gehosteten Standorten ist Singapur derzeit ein „Verbindungsknotenpunkt“, an dem Südostasien mit der Welt verbunden ist. Die neuen Einrichtungen erfordern eine Investition von 7,4 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich von der Privatwirtschaft. Ein weiterer großer Investitionsplan wird sich auf die Entwicklung grüner, ökologisch nachhaltiger Informationszentren konzentrieren.

Teo sagte, dass neue Unterseekabellandeplätze und grüne Informationszentren nicht nur für die Verschönerung der bestehenden digitalen Infrastruktur nützlich sein werden. Der Minister sagte, Singapur werde nicht „mehr vom Gleichen“ bauen, sondern stattdessen an neuen Kapazitäten für neue digitale Anwendungen arbeiten, die mit der aktuellen Internetbandbreite nicht möglich wären.

Singapurische Beamte haben erklärt, dass der umfangreiche Informationsprozess, der starke Einsatz von künstlicher Intelligenz und anderen Technologien der „nächsten Generation“ eine völlig neue Infrastruktur erfordern werden, die der erhöhten Belastung standhalten soll. Aufgrund seiner geopolitischen Lage wird das Land weiterhin einer der weltweit wertvollsten Stationen für Seekabel sein.

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